
Die kleine Insel Gioura hat eine Fläche von 11 Quadratmetern, ihre felsigen Küsten fallen steil zum Meer hinab. Aufgrund der Form ihrer Küsten, aber auch des unwegsamen und zerklüfteten Inselinneren haben ihr viele Reisende den Beinamen „Teufelsinsel“ gegeben. Hier findet sich eine seltene Wildziegenart mit dem wissenschaftlichen Namen Capra aegagrus f. hircus. Aufgrund des Vorkommens dieser seltenen Spezies gibt es im Winter Wächter auf der Insel, um die Jäger bei der Jagd zu überwachen.
Auf der Insel findet man außerdem die berühmte Höhle, in der der Sage nach einst der Zyklop Polyphem lebte, der vom Helden Odysseus geblendet wurde. Nach einem Unglück ist die Höhle allerdings für die Öffentlichkeit geschlossen.
Nicht zuletzt ist hier der außerordentlich schöne Strand Pnigmenos („Strand des Ertrunkenen“) besonders zu erwähnen. Dabei handelt es sich um einen Strand mit weißem Sand und schneeweißen Marmorkieselsteinen. Außerdem gibt es direkt am Strand eine Höhle, die in den Sommermonaten den ganzen Tag über willkommenen Schatten spendet, während aus ihren Quellen frisches Wasser sprudelt.

